Christliche Taufe

„So seid ihr nun alle Kinder Gottes durch den Glauben an Christus Jesus.“
(Galaterbrief 3,26)

 

In der Taufe sagt Gott zu einem Menschen bedingungslos Ja. Sie ist ein sichtbares Zeichen seiner Liebe und Gnade. Durch das Wasser wird angedeutet: Gott begleitet das Leben von Anfang an, stärkt und erneuert in allen Höhen und Tiefen des Lebens und rettet aus dem Tod in das ewige Leben. Die Taufe verbindet mit der christlichen Gemeinschaft und eröffnet den Weg des Glaubens – getragen nicht von eigener Leistung, sondern von Gottes Zusage.

Darum taufen wir in der evangelischen Kirche Kinder oder Erwachsene - jeweils nach entsprechender Vorbereitung. Wer getauft wird, darf wissen: Christus geht mit mir!

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Konfirmation

„Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr:

Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“

  (Jeremia 29,11)

 

Die Konfirmation ist ein wichtiger Schritt im Leben junger Menschen. Sie bekräftigen ihr Ja zum christlichen Glaubenund knüpfen an ihre Taufe an. Im Konfirmandenunterricht setzen sie sich mit Fragen des Glaubens auseinander, erleben Gemeinschaft und finden Orientierung für ihren eigenen Weg.

In der Konfirmation wird Gottes Segen zugesprochen. Die Jugendlichen werden als mündige Mitglieder in der Gemeinde willkommen geheißen und ermutigt, ihren Glauben weiterzuentwickeln.

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Kirchliche Trauung

„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“
(Erster Korintherbrief 13,13)

 

In der kirchlichen Trauung bitten zwei Menschen Gott um seinen Segen für ihre Ehe. Sie vertrauen darauf, dass Gott ihre Liebe begleitet, stärkt und trägt – in guten wie in schweren Zeiten. Die Trauung stellt die Partnerschaft bewusst unter Gottes Zusage und verbindet persönliches Glück mit gemeinsamer Verantwortung. Die evangelische Kirche versteht die Ehe als einen Weg, den Menschen miteinander gehen – offen für Wachstum, Vergebung und Neubeginn.

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Beerdigung

„Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind.“
(Psalm 34,19)

 

Die kirchliche Bestattung begleitet Menschen beim Abschied von einem Verstorbenen. In der Trauerfeier nehmen wir uns Zeit für Erinnerung, Klage und Dankbarkeit. Vor allem aber stellen wir das Leben und Sterben eines Menschen unter Gottes Zusage von Trost und Hoffnung. Die christliche Hoffnung vertraut darauf, dass Christus auferstanden ist und deshalb der Tod nicht das letzte Wort hat. Gott hält das Leben – über den Tod hinaus. Darum dürfen Trauer, Schmerz und Hoffnung nebeneinander stehen.